Werde ich Röntgenstrahlen (bzw. anderen schädlichen Untersuchungen) ausgesetzt?Fast alle Untersuchungen führen wir ohne Verwendung von Röntgenstrahlen durch. Hauptuntersuchungsverfahren ist die nebenwirkungsfreie MRT. Nur in 2 ganz ausgesuchten Fällen kommen Röntgenstrahlen zum Einsatz (Lungenkrebs-Screening und CT des Herzens. Beide Untersuchungsverfahren werden nur im Rahmen von belegbaren Studienprotokollen (z.B. ELCAP-Studie) oder z.B. auf Empfehlung eines Kardiologen durchgeführt. Diese Untersuchungen betreffen nur Patienten mit ganz bestimmtem Risikoprofil. Die ELCAP-Studie ist zwar noch nicht abgeschlossen, erste Zwischenergebnisse belegen jedoch seit 2004 den sinnvollen Einsatz des CT beim Lungenkrebs-Screening (siehe Publikationen und Empfehlungen Frau Dr. Henschke, Leiterin der ELCAP-Studie). Die CT-Untersuchungen werden als Ultra-Niedrig-Dosis-CTs durchgeführt und liegen weit unterhalb von 1 mSv, also unterhalb der natürlichen Strahlenexposition. Die CT-Untersuchungen beim Lungenkrebs-Screening sind aufgrund ihrer nur geringen Strahlenbelastung eigens dazu geeignet, jährlich wiederholt zu werden. Die CT-Untersuchung des Herzens geht mit einer nur geringen Strahlenexposition einher (1-2 mSv). Dies entspricht in etwa der natürlichen Strahlenexposition, die man in einem Jahr erhält. Da das Herz-CT nur einmal im Leben angewendet werden sollte, fällt die Strahlenbelastung auf die Lebenszeit hochgerechnet fast nicht ins Gewicht. |