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FAQ
 

Welche Untersuchungen werden bei mir durchgeführt? Was genau wird bei mir gemacht? Wofür sind diese Untersuchungen?

Ihre Untersuchungen in unserem Institut folgen einem bestimmten zeitlichen Ablauf, um einen unkomplizierten und reibungslosen Verlauf für Sie zu garantieren. Prinzipiell sind Abweichungen von diesem Ablauf möglich (je nach durchgeführten Untersuchungsmodalitäten). Der Untersuchungsablauf wird Ihnen bei Ankunft in unsrem Institut noch einmal eingehend erläutert. Hier können ggf. aufkommende Fragen sicher geklärt werden.

Vorgespräch
Begrüßung durch unsere freundlichen, mehrsprachigen Mitarbeiter in unserem Institut.
Ausgabe eines Fragebogens, Aufnahmegespräch mit Dr. Klaß oder einem seiner Fachkollegen. Erörterung des Fragebogens, Lebensstils und der individuellen Krankheitsgeschichte, familiärer Vorbelastungen, etc. Sie stimmen mit dem Arzt gemeinsam die durchzuführenden Untersuchungen ab. Eventuell bestehende Fragen können hier geklärt werden.

Kernspintomographie des Schädels und der Halsgefäße
Diese Untersuchung dient dazu ein Schlaganfallrisiko abzuklären und mögliche Erkrankungen des Gehirns zu erkennen.

Kernspintomographie der Lunge
Um möglichen Risiken einer Strahlenbelastung zu entgehen, wenden wir bei Nichtrauchern zum Ausschluss krankhafter Prozesse im Bereich der Lunge die Kernspintomographie an.

Kernspintomographie des Oberbauches und Beckens
Mit der Untersuchung können Tumore und auffällige Veränderungen u. a. von Nieren, Leber und Bauchspeicheldrüse festgestellt werden. Die Darstellung der Aorta (Hauptschlagader des Körpers) erfolgt zum Ausschluß eines Aneurysmas (krankhafte Erweiterung der Gefäße).

Laboranalyse
Im Rahmen einer umfassenden Laboranalyse werden die relevanten Werte von Blut, Urin und einer Stuhlprobe ermittelt. Diese Analysen ermöglichen es, Auskunft über Risikofaktoren, Tumormarker und Organfunktionen zu geben.

Kardiologische Untersuchung
mit Herzultraschall, Belastungs-EKG und Blutdruckmonitoring. Die Überprüfung der Herzfunktionen im Ruhe- und Belastungsstadium gibt Hinweise auf Störungen oder Unregelmäßigkeiten der Durchblutung. Zugleich wird die Leistungsfähigkeit des Herzmuskels und der Herzklappen geprüft.

Lungenfunktionsprüfung
Die Spirometrie ist ein Verfahren zur Lungenfunktionsprüfung. Dabei werden Lungen- und Atemvolumina gemessen und graphisch dargestellt. Die Lungenvolumina werden mit Hilfe eines Spirometers bestimmt. Über ein Mundstück atmen Sie in ein Atemrohr, wobei die Nase mit einer Nasenklemme verschlossen wird. Das Spirometer misst elektronisch die Kraft, mit der ein- und ausgeatmet wird, sowie die Menge der geatmeten Luft pro Zeit. Das Gerät bildet die Luftmengen, die bei diesen Atemzügen bewegt werden, graphisch ab. So lassen sich Messwerte aus verschiedenen Tests direkt miteinander vergleichen. Durch Messung der Lungenvolumina lassen sich Lungenerkrankungen diagnostizieren und deren Verlauf kontrollieren. Die Normalwerte sind von Körpergröße, Geschlecht und Alter abhängig.

Hauptsächlich kann zwischen den beiden Hauptgruppen von Lungenerkrankungen unterschieden werden:

  • Obstruktive Lungenerkrankungen: Sie werden durch eine Verengung der Atemwege verursacht, z.B. durch Asthma.
  • Restriktive Lungenerkrankungen: Dabei sind Lunge und / oder Brustkorb vermindert dehnbar. Beispiele sind Lungenverhärtungen (Lungenfibrose), Flüssigkeitsansammlungen im Lungenspalt (Pleuraerguss) oder ein hoch stehendes Zwerchfell (Zwerchfellparese).

Computertomographie des Herzens (Calcium-Score)
Das durchgeführte Calcium-Scoring erlaubt zusammen mit den übrigen Untersuchungen eine exakte Einschätzung des Herzinfarktrisikos. Dieses Vorgehen ist von wissenschaftlichen Fachgesellschaften (z.B. European Society of Cardiology oder American College of Cardiology) empfohlen. Das Calcium-Scoring erfolgt nicht ungezielt bei sämtlichen Patienten. Die Verwendung einer ganz neuen dosissparenden Computertomographie führt zusammen mit Dosismodulation während der Datenaquisition zu einer nur sehr geringen Strahlenexposition des Patienten (1-2 mSv).
Das Calcium-Scoring wird nur ein einziges Mal im Leben bei Patienten über 45 Jahren durchgeführt. Diese Untersuchung geschieht auf Empfehlung des Kardiologen. Der Patient muss hierbei mindestens 1 Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufweisen.

Computertomographie der Herzkranzgefäße mit Kontrastmittel
Diese Untersuchung dient zur direkten Darstellung der Herzkranzgefäße. Diese Untersuchung sollte nur dann erfolgen, wenn in der kardiologischen Untersuchung Auffälligkeiten festgestellt werden, die auf eine Durchblutungsstörung des Herzens hinweisen. Diese Untersuchung kann in einigen Fällen eine Herzkatheteruntersuchung ersetzen.

Computertomographie der Lunge bei Risikopatienten wie starken Rauchern
Die Computertomographie der Lunge erlaubt zuverlässige Aussagen über krankhafte Veränderungen der Lungenstruktur (z.B. Fibrose, Tumore, krankhafte Lymphknotenveränderungen, etc.) Aus Strahlenschutzgründen werden nur Patienten untersucht, die älter als 40 Jahre sind und mindestens 10 Jahre lang eine Schachtel Zigaretten pro Tag geraucht haben (10 Packyears). Die Untersuchung erfolgt als Ultra-Niedrig-Dosis-CT. Seit 2004 wird das Lungenkrebs-Screening auf der Basis der ELCAP-Studie allgemein empfohlen, da hierdurch 85% der Lungentumore in einem frühen Stadium (I) erkannt werden.

Urologische Untersuchung
Auf Wunsch bieten wir Ihnen eine urologische Untersuchung der harnbildenden und harnableitenden Organe (Niere, Harnleiter, Harnblase und Harnröhre) an. Hoden, Nebenhoden, Samenbläschen und Penis können ebenfalls untersucht werden.
Im Vordergrund steht die urologische Beurteilung der Prostata (Vorsteherdrüse), die insbesondere bei älteren Menschen häufig vergrößert sein kann.

Gynäkologische Untersuchung
Auf Wunsch bieten wir Frauen auch eine gynäkologische Untersuchung an. Es können zusätzlich zu den MRT-Untersuchungen des Beckens mittels Ultraschall, Tastuntersuchung und visueller Begutachtung mit Spekulum Scheide, Muttermund und die Gebärmutter aus gynäkologischer Sicht beurteilt werden. Zusätzlich besteht die Möglichkeit Gewebeproben (Knipsbiopsie) und Zellen von der Schleimhautoberfläche (Abstrich) zu entnehmen.

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